Printed A4 restaurant menu on wooden table with plate and fork
Photo by Khanh Tu Nguyen Huy on Unsplash
A
Admin

Online-Menü für druckfertige PDFs optimieren (Bilder, Layout, Typografie)

Optimieren Sie Ihr Online-Menü für das bestmögliche Aussehen als PDF (Bilder, Layout, Typografie)

Die Vorbereitung von Bildern, Layout und Typografie in Ihrem Online‑Menü spart Zeit, vermeidet Nachdrucke und sorgt dafür, dass das PDF, das Ihr Drucker oder Ihr Gast zu sehen bekommt, professionell wirkt. Dieser Leitfaden enthält praktische Regeln, die Sie in EasyMenus anwenden können, bevor Sie exportieren.

🛈

Pro-Tipp: Zoome immer in der PDF-Vorschau auf 100 %, um die Bildschärfe zu überprüfen, bevor du Abzüge bestellst.

1) Bildvorbereitung: Auflösung, Zuschnitt und Anschnitt

Warum es wichtig ist: Niedrig aufgelöste Bilder oder falsche Bildausschnitte führen zu Verpixelung oder unschönen Beschnitten auf gedruckten Speisekarten. Streben Sie Klarheit an, ohne die Dateigröße unnötig aufzublähen; gute Bilder verbessern die wahrgenommene Qualität und senken die Nachdruckkosten.

Empfohlene Auflösung: Für Fotos, die in einem A4-/A5‑Menü verwendet werden, liefern Sie Bilder mit 300 PPI in der endgültigen Druckgröße. Zum Beispiel sollte eine 3,5 × 2,0 Zoll große Aufnahme von Speisen ca. 1050 × 600 px haben. Für randabfallende Bilder (randlos) bereiten Sie Dateien mit 300 PPI zuzüglich Beschnitt vor (siehe unten).

Dateiformat und Komprimierung: Verwenden Sie hochwertige JPEGs (sRGB) für Fotos und PNG für Grafiken mit flächigen Farben oder Transparenz. Halten Sie einzelne Bilddateien nach Möglichkeit unter ca. 2–4 MB, um Exporte schnell zu halten und gleichzeitig die Qualität zu bewahren.

Zuschneiden, Beschnitt und Sicherheitsbereich (Kurzanleitung)

Legen Sie einen Beschnitt von 0,125 in (3 mm) um jedes Element an, das bis an den Seitenrand reicht. Halten Sie wichtigen Text oder Logos mindestens 0,125–0,25 in (3–6 mm) innerhalb der Schnittlinie (Sicherheitsbereich). Wenn Sie in EasyMenus zuschneiden, prüfen Sie im PDF-Assistenten die Beschnittoption und verschieben Sie das Zuschneidefeld so, dass Gesichter und wichtige Texte nicht abgeschnitten werden.

Umsetzbare Checkliste: Jedes Bild vorbereiten

1) Auf 300 PPI bei den finalen Druckmaßen skalieren. 2) Für die Komposition zuschneiden und ausreichend Freiraum lassen. 3) 3 mm Anschnitt (Beschnitt) für randabfallende Motive hinzufügen. 4) In das Farbprofil sRGB konvertieren. 5) Als hochwertige JPEG- oder PNG-Datei speichern und Dateien eindeutig benennen (z. B. „salmon_plate_3x2.jpg“).

Image being cropped with crop guides and 300 PPI indicator
Photo by Peter Schad on Unsplash
2) Tipps zum Menülayout: Reihenfolge der Abschnitte, Zeilenlängen und Abstände

Ein gut strukturiertes Menü verkürzt die Entscheidungszeit der Gäste und verhindert unschöne verwaiste Zeilen oder gedrängte Abschnitte in der exportierten PDF-Datei.

Reihenfolge der Abschnitte: Beginnen Sie mit Ihren hochmargigen oder Signature‑Artikeln (Vorspeisen oder Empfehlungen des Küchenchefs), dann gehen Sie zu Hauptgerichten, Beilagen, Desserts und Getränken über. Bei mehrseitigen PDFs wiederholen Sie Abschnittsüberschriften oder fügen Seitenfußzeilen hinzu, damit Personal und Gäste nicht verwirrt sind, wenn ein Abschnitt sich über mehrere Seiten erstreckt.

Zeilenlängen und Spalten: Streben Sie 45–65 Zeichen pro Zeile für gute Lesbarkeit im Fließtext an. Bei Speisekarten funktionieren zweispaltige Layouts oft gut für A4- oder A5-Formate; halten Sie Artikelnamen und Beschreibungen ausgerichtet, um ungleichmäßige Ränder zu vermeiden. Ist ein Artikelname zu lang, verwenden Sie einen weichen Trennstrich oder ein zweizeiliges Layout, damit die Preise ausgerichtet bleiben.

Praktische Layout-Prüfungen vor dem Export

Jede Seite in der Vorschau auf verwaiste Zeilen (Schusterjungen/Hurenkinder) prüfen, kontrollieren, dass die Preise in derselben Dezimalspalte ausgerichtet sind, und sicherstellen, dass Symbole (z. B. vegetarisch, scharf) in der Größe einheitlich sind. In EasyMenus die Live‑Vorschau verwenden und zwischen Mobil‑ und Druckansicht umschalten, um Layoutbrüche zu erkennen.

3) Typografie für Menüs: Schriftarten, die beim Export erhalten bleiben

Manche Schriftarten sehen auf dem Bildschirm gut aus, drucken aber schlecht oder werden nicht in PDFs eingebettet, was zu Schriftersatz und Layoutverschiebungen führt. Verwenden Sie Schriftarten, die skalierbar sind, bei kleinen Größen gut lesbar bleiben und sich sauber in PDF-Exporten einbetten lassen.

Wählen Sie für den Fließtext eine klare Serif- oder serifenlose Schrift (z. B. eine moderne, humanistische serifenlose Schrift für bessere Lesbarkeit). Verwenden Sie Display- oder Schreibschriften sparsam und ausschließlich für Überschriften. Halten Sie die Schriftgröße des Fließtexts bei gedruckten Menüs zwischen 10–12 pt und bei rein digitalen Ansichten zwischen 14–16 px.

Einbettung und Fallback: Wenn Sie in Ihrem EasyMenus-Theme benutzerdefinierte oder Google-Schriftarten verwenden, stellen Sie sicher, dass der PDF‑Export diese Schriftarten einbettet. Falls das Einbetten für eine Schriftart nicht möglich ist, wechseln Sie zu einer weit verbreiteten Alternative (z. B. Helvetica, Arial, Times New Roman), um eine Ersetzung zu vermeiden.

Typografie-Checkliste

1) Fließtextschrift: bei 10–12 pt gut lesbar. 2) Schrift für Überschriften: deutlich, aber nicht dekorativ. 3) Preisspalte: Monospace oder mit Tabulatoren ausgerichtet, für gleichmäßige Ausrichtung. 4) Zeilenhöhe: 1,1–1,4x für kompakte Menüs. 5) Barrierefreiheit: Stellen Sie ein hohes Kontrastverhältnis für schlechte Lichtverhältnisse sicher.

Comparison of legible and illegible menu typography with labels
Photo by Annie Spratt on Unsplash

Für einen umfassenden Überblick siehe unseren Leitfaden:Druckfertige PDF-Menüs & -Vorlagen (Online → PDF-Builder)

Ähnliche Beiträge:So erstellen Sie ein druckfertiges PDF-Menü aus Ihrem EasyMenus-Konto

4) Wie man in EasyMenus vor dem Export eine Vorschau anzeigt und Anpassungen vornimmt

Warum es wichtig ist: Probleme frühzeitig zu erkennen vermeidet teure Nachdrucke und Designarbeit in letzter Minute. Der PDF-Builder von EasyMenus bietet Live‑Vorschauen und einen finalen Korrekturschritt – nutzen Sie diese.

Schritt für Schritt: Beginnen Sie im PDF‑Builder‑Assistenten, wählen Sie die Vorlagengröße (A4/A5) und aktivieren Sie bei Bedarf den Beschnitt. Verwenden Sie die Live‑Vorschau, um durch die Seiten zu blättern, zoomen Sie auf 100 %, um die Bildschärfe zu prüfen, und wechseln Sie zwischen Sprachen, wenn Sie ein mehrsprachiges PDF veröffentlichen. Passen Sie im Builder die Reihenfolge der Abschnitte oder die Abstände (Padding) an; Änderungen werden innerhalb von Sekunden übernommen und sind sofort wieder in der Vorschau sichtbar.

Prüfung in der Praxis: Drucken Sie einen einseitigen Test auf Ihrem hauseigenen Drucker in Originalgröße. Überprüfen Sie Fotos auf Pixelbildung, kontrollieren Sie, dass beschreibende Textzeilen nicht unvorteilhaft umbrechen, und stellen Sie sicher, dass die Preise korrekt ausgerichtet sind. Wenn Sie einen gewerblichen Drucker nutzen, fordern Sie bei farbkritischen Aufträgen einen physischen Proof an.

Schritt-für-Schritt-Export-Checkliste (vor dem endgültigen Export verwenden)

1) Überprüfen Sie die Bildauflösung bei 100 % Zoom. 2) Prüfen Sie die Einstellungen für Anschnitt (bleed) und Sicherheitsbereich. 3) Prüfen Sie die Einbettung der Schriftarten oder wechseln Sie zu einer unterstützten Schriftart. 4) Überprüfen Sie Abschnittsüberschriften und Seitenumbrüche. 5) Drucken Sie eine Andruckseite zum Testen. 6) Falls mehrsprachig, überprüfen Sie jede Sprachversion. 7) Verwenden Sie den EasyMenus-Export, um das PDF zu erzeugen, und öffnen Sie es anschließend erneut zur Kontrolle.

Warnung: Wenn Schriftarten nicht eingebettet sind, kann die PDF sie auf anderen Systemen ersetzen — überprüfen Sie die Einbettung vor dem endgültigen Export.

5) Endkontrollen, Fehlerbehebung und Vermeidung von Nachdrucken

Übliche Fallstricke und wie man sie vermeidet: Beim Export ersetzte Schriften, niedrig aufgelöste Bilder und fehlende Beschnittzugaben sind die häufigsten Gründe für Nachdrucke. Wenn Sie eine ersetzte Schrift entdecken, ersetzen Sie sie und exportieren Sie erneut. Wenn Bilder unscharf wirken, überprüfen Sie Ihre Quelldateien und ersetzen Sie sie durch Exporte mit 300 PPI.

Farbe und Kontrast: Denken Sie daran, dass Bildschirme RGB verwenden, während Drucker CMYK verwenden. Bei markenkritischen Farben sollten Sie einen Druckproof anfordern oder Bilder vor dem Export in CMYK konvertieren, falls Ihr Drucker dies verlangt. Halten Sie den Kontrast für die Lesbarkeit hoch — dünner, heller Text auf strukturierten Hintergründen verschwindet im Druck oft.

Sparen Sie Zeit mit Vorlagen und Automatisierung: Erstellen Sie eine bewährte Vorlage in EasyMenus mit voreingestellter Typografie, Rändern und Bildplatzhaltern. Für Tagesangebote oder saisonale Änderungen verwenden Sie den Live-Editor und exportieren nur die aktualisierten Seiten, um komplette Neudrucke des Menüs zu reduzieren.

Wann einen Nachdruck bestellen und wann digital aktualisieren

Wenn Sie Artikelpreise oder -beschreibungen häufig ändern, bevorzugen Sie digitale Aktualisierungen und exportieren Sie die PDFs für Quittungen oder To‑go-/Mitnahme‑Menüs erneut. Beschränken Sie Nachdrucke auf größere saisonale Neugestaltungen, dauerhafte Preisänderungen oder Markenaktualisierungen, um die Kosten zu kontrollieren.

Verwandt:Die richtige Menüvorlage wählen: Größen, Papier und Barrierefreiheit

Fazit

Ein professionelles PDF‑Menü ist das Ergebnis kleiner, wiederholbarer Kontrollen: hochauflösende Bilder, ein sauberes Layout, für den Export geeignete Typografie und ein finaler Korrekturabzug. Nutzen Sie EasyMenus’ Live‑Vorschau und den PDF‑Builder, um schnell zu iterieren — denn die digitale Behebung dieser Probleme verhindert teure Nachdrucke und sorgt dafür, dass Ihr Markenauftritt professionell bleibt. Beginnen Sie mit einem Probedruck, sperren Sie eine Vorlage, und Sie sparen jede Saison Zeit und Geld.